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Programmiersprachen

Bei einer Programmiersprache handelt es sich um eine Sprache, die einem Computer “erklärt” was dieser zu tun hat. Aus dem Kapitel Maschinencode wissen wir, dass Computer ihre eigene Sprache haben. Diese Sprache ist aber für den Menschen nicht so einfach zu lesen oder zu schreiben, deshalb hat man sich überlegt eine Sprache zu entwickeln, welche einfach von unserer Sprache in die Computersprache übersetzen kann.

Das kannst du dir ungefähr so vorstellen, wie wenn du einen Brief auf deutsch verfasst, und an eine Person schickst welche russisch in kyrillischer Schrift schreibt. Damit ihr euch gegenseitig verstehen könnt, bräuchtet ihr eine Person die für euch übersetzt. Beispielsweise könnte diese dann die kyrillischen Zeichen in lateinische Zeichen übersetzen. Was immernoch schwer zu lesen wäre, aber immerhin kennst du dann die Zeichen.

Programmiersprachen sind da ähnlich, du kennst definitiv alle Zeichen, aber die Sprache musst du trotzdem lernen. Und dann gibt es unter den Programmiersprachen auch noch verschieden starke “Dialekte”, so sieht man in jeder Programmiersprache bestimmte Grundregeln die immer gelten. Und dann gibt es feine Unterschiede, beispielsweise in der “Rechtschreibung” oder dem “Satzbau”.

Was macht eine Programmiersprache aus?

Welche Unterschiede gibt es?

Bei der Programmierung unterscheidet man zwischen Front- und Backend Programmierung und hardwarenaher Programmierung. Dabei handelt es sich um eine recht einfache Unterteilung:

Es gibt Programmiersprachen, die sind für diese verschiedenen Anwendungsfälle konzipiert und haben auch ihren Schwerpunkt in einem dieser drei Bereiche, zum Beispiel für das Frontend. Solche Sprachen sind meist die beste Wahl für genau diesen Bereich, gerade weil sie darauf spezialisiert sind. Meist sind die anderen Bereiche nicht so gut ausgeprägt und man kann sein Projekt vielleicht nicht so hübsch oder elegant umsetzen, wie man gerne möchte, dann muss man eventuell, für beispielweise das Backend, auf eine andere Sprache ausweichen, die genau diese Spezialisierung hat oder zumindest besser kann.

Es gibt aber auch Sprachen die “alles” können, das hat den Vorteil, dass man nicht mehrere verschiedene Sprachen wählen muss um sein Projekt umzusetzen, sondern kann bei einer Sprache bleiben. Der Nachteil hier ist dann natürlich, dass eine solche Generalistensprache im schlimmsten Fall keine gut ausgeprägte Spezialisierung hat.

Bei der Wahl der Programmiersprache, sind dies Punkte die man berücksichtigen sollte. Als Anfänger muss man das aber nicht unbedingt, da kommt es in erster Linie darauf an, eine Sprache zu finden mit der man gut zurecht kommt, damit das Lernen schnell und einfach geht, ohne dass man ständig auf nervenaufreibende Stolpersteine fällt – die kommen sowieso, egal bei welcher Sprache. Wenn man aber die Wahl hat sollte man vielleicht das kleinere Übel wählen 😉

Merke

Programmiersprachen sind wie Übersetzer zwischen Mensch und Computer, dabei wird eine eigene Sprache verwendet die sowohl vom Menschen wie auch vom Computer gelesen werden kann.

Programmiersprachen können Spezialisten in bestimmten Bereichen, oder Generalisten und universal verwendbar sein.